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Bürgerentlastungsgesetz (BEG).

 

Gesetz zur verbesserten steuerlichen Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen (Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung) .

 

Dieses Gesetz mit seinen steuerlichen Änderungen ist seit dem 01.01.2010 in Kraft. Im Wesentlichen verbessert es die steuerliche Abzugsfähigkeit von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen und vermindert so die Lohn- und Einkommensteuer.

Bis Ende 2009 war die Abzugsfähigkeit der Beiträge durch die Begrenzung auf Höchstsätze für die „Vorsorgeaufwendungen“ nur sehr begrenzt möglich. Diese Begrenzung ist ab 2010 für die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung fast vollständig aufgehoben. Geringe Beitragsanteile, die über die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hinausgehen, z. B. Chefarztbehandlung und bessere Unterbringung in Krankenhäusern und Beitragsanteile für Krankengelder sind nicht abzugsfähig. Dies gilt nicht nur für privat Versicherte, sondern auch für die gesetzlich Versicherten.

Abzugsfähig sind auch die Beiträge für Ehegatten, Kinder und eingetragene Lebenspartner.

Vor allem für freiwillig gesetzlich Versicherte, die bisher von der beitragsfreien Familienversicherung ihrer Kinder in der gesetzlichen Krankenversicherung profitieren, wird ein Wechsel in die PKV damit bedeutend attraktiver. Zwar fällt in der privaten Krankenversicherung nach wie vor ein separater Versicherungsbeitrag für jedes Familienmitglied an, diese Beiträge können aber künftig zum Großteil steuermindernd geltend gemacht werden. Der Anreiz, bei der Wahl des Versicherungssystems nicht nur auf den Preis zu schauen, sondern sich aufgrund der besseren Leistungen für die PKV zu entscheiden, steigt.

Die privaten Krankenkassen stellen Ihren Mitgliedern entsprechende Steuerbescheinigungen über die Höhe der abzugsfähigen Beiträge aus und senden sie zu.

Genauere Informationen können Sie dem Gesetz entnehmen.

 

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